„Warum ist Gesunde Führung so wichtig?“

Immer wieder werde ich in meinen Führungsseminaren gefragt „Warum soll ich als Führungskräfte für die Gesundheit meiner Mitarbeiter sorgen?“

Danach kommen dann noch so Anmerkungen wie: „Dafür ist doch jeder Mensch selbst verantwortlich.“ „Ich kann doch nichts dafür, wenn meine Mitarbeiter sich nicht bewegen oder ungesund essen.“ oder sogar „Das ist doch nicht mein Problem.“

Meine Antworten von hinten nach vorne:

  • Doch: Es ist ein Problem -auch für die Führungskraft-, wenn Mitarbeiter krank werden. Arbeitsausfall, Fehlzeitenquote und Leistungsabfall sind nur drei negative Konsequenzen von vielen.
  • Doch: Sie können etwas dafür, wenn Ihre Mitarbeiter krank werden, denn es ist nachgewiesen, dass Führungsverhalten und Mitarbeitergesundheit zusammenhängen.
  • Ja, jeder ist für sich selbst verantwortlich und sollte unter anderem durch Bewegung und Ernährung für die eigenen Gesunderhaltung sorgen. Zudem haben Sie als Führungskraft eine Vorbildfunktion und eine Fürsorgepflicht für Ihre MitarbeiterInnen.

Deshalb sage ich ganz deutlich:

Führungskräfte können und müssen durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass MitarbeiterInnen gesund und leistungsstark den beruflichen Alltag meistern.

Anhand von Zahlen, Daten und Fakten zeige ich Ihnen die negativen Auswirkungen von Stress am Arbeitsplatz und den Zusammenhang zwischen Stress und Führung.

Daraus entsteht die Führungsverantwortung bestmöglich für die Gesundheit von Mitarbeitern zu sorgen und negativen Stress so weit wie möglich zu reduzieren.

» Gesunde Führung ist wichtig!

Stress bei der Arbeit

60% der Befragten einer TKK Studie fühlen sich im Alltag manchmal oder sogar häufig gestresst. Bei der Frage nach den Stressfaktoren ist die Arbeit bei den Männern auf Platz eins und bei Frauen auf Platz zwei.

Stress

» Fazit:

Stress bzw. das Empfinden von negativer Belastung durch Stress ist zu einem gesellschaftlichen Thema geworden. Die Arbeit spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Stress macht MitarbeiterInnen krank

Im beruflichen Alltag ist Stress also eine große Belastung.

Stress begünstigt nachweislich sowohl physische als auch psychische Erkrankungen. Vor allem die Krankheitstage aufgrund psychischer Ursachen nimmt seit vielen Jahren stetig zu. Laut der aktuellen Krankenkassen-Berichte sind psychische Erkrankungen die zweithäufigste Ursache für Krankheitstage. Die durchschnittliche Dauer psychisch bedingter Krankheitsfälle ist dabei mit 38,9 Tagen mehr als dreimal so hoch wie bei anderen Erkrankungen. (BKK Gesundheitsreport 2018).

Daraus resultiert unter anderem auch ein finanzielles Problem: Die Krankheitskosten für psychische Erkrankungen betragen 44,4 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland (Destatis 2017) und die Produktionsausfallkosten aufgrund psychischer Erkrankungen liegen in Deutschland bereits im Jahr 2016 bei 12,2 Milliarden Euro. (BAuA, 2017). Tendenz stark steigend.
Nicht zuletzt sind psychische Erkrankungen die häufigste Ursache für Frühberentungen. (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2018)

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit steht finden wir die klare Aussage „Der Stress, den viele Menschen täglich spüren, führt zu einer starken psychischen Belastung.“ Und weiter unten im Text „…Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für Fehlzeiten und den frühzeitigen Einstieg in das Rentenalter.“ » Fazit: Stress macht krank und die Folgen sind weitreichend. Wie hängt Mitarbeitergesundheit, Stress und Führung zusammen? Es gibt verschiedene Ursachen für psychische Störungen: - genetische Disposition - persönlicher Lebensstil - privates Umfeld - Persönlichkeitstyp und auch - die berufliche Situation. Bei einer Umfrage (IGA-Studie, 2009) von Mitarbeitern geben 78,3% schlechtes Führungsverhalten als Risikofaktor zur Gesunderhaltung an und Schon über viele Jahre zeigen Studien immer wieder auf, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit der Beschäftigten besteht. Weit verbreitet ist ein zentraler Satz bereits aus der im Jahr 2000 erschienenen VW-Studie von Professor Peter Nieder. Dieser stellt deutlich den Zusammenhang von Führung und Gesundheit bzw. in diesem Falle Krankheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar: "Eine Führungskraft nimmt ihren Krankenstand mit, wenn sie versetzt oder befördert wird!" Der DAK Gesundheitsreport 2014 weist als Einflussfaktoren auf die Höhe des Krankenstands geringe Arbeitslosigkeit, hohe Arbeitsbelastung und ein schlechtes Betriebsklima aus. Auf die letzten beiden Faktoren haben Führungskräfte maßgeblichen Einfluss. » Führungskräfte haben Einfluss auf das Stressempfinden ihrer MitarbeiterInnen. Zusammenfassung: Aus all diesen Zahlen, Daten und Fakten geht deutlich hervor: 1. MitarbeiterInnen fühlen sich durch die Arbeit gestresst. 2. Stress macht auf Dauer krank. 3. Die Folgen von Stress am Arbeitsplatz sind weitreichend. 4. Stressempfinden und Führung hängen zusammen. Gesunde Führung ist also wichtig! Das belegen zahlreiche Studien und Statistiken. Durch Gesunde Führung können bei den Mitarbeitern: das persönliche Stressempfinden reduziert werden Fehlzeiten im Betrieb deutlich gesenkt werden die Motivation der Mitarbeiter erhöht werden die Leistungsstärke der Mitarbeiter erhalten bleiben

 

 

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit steht finden wir die klare Aussage „Der Stress, den viele Menschen täglich spüren, führt zu einer starken psychischen Belastung.“ Und weiter unten im Text „…Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für Fehlzeiten und den frühzeitigen Einstieg in das Rentenalter.“

» Fazit:

Stress macht krank und die Folgen sind weitreichend.

Wie hängt Mitarbeitergesundheit, Stress und Führung zusammen?

Es gibt verschiedene Ursachen für psychische Störungen:

– genetische Disposition

– persönlicher Lebensstil

– privates Umfeld

– Persönlichkeitstyp und auch

die berufliche Situation.

Bei einer Umfrage (IGA-Studie, 2009) von Mitarbeitern geben 78,3% schlechtes Führungsverhalten als Risikofaktor zur Gesunderhaltung an.

Schon über viele Jahre zeigen Studien immer wieder auf, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit der Beschäftigten besteht. Weit verbreitet ist ein zentraler Satz bereits aus der im Jahr 2000 erschienenen VW-Studie von Professor Peter Nieder. Dieser stellt deutlich den Zusammenhang von Führung und Gesundheit bzw. in diesem Falle Krankheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar: „Eine Führungskraft nimmt ihren Krankenstand mit, wenn sie versetzt oder befördert wird!“

Der DAK Gesundheitsreport 2014 weist als Einflussfaktoren auf die Höhe des Krankenstands geringe Arbeitslosigkeit, hohe Arbeitsbelastung und ein schlechtes Betriebsklima aus. Auf die letzten beiden Faktoren haben Führungskräfte maßgeblichen Einfluss.

» Führungskräfte haben Einfluss auf das Stressempfinden ihrer MitarbeiterInnen.

Zusammenfassung:
Aus all diesen Zahlen, Daten und Fakten geht deutlich hervor:

  1. MitarbeiterInnen fühlen sich durch die Arbeit gestresst.
  2. Stress macht auf Dauer krank.
  3. Die Folgen von Stress am Arbeitsplatz sind weitreichend.
  4. Stressempfinden und Führung hängen zusammen.

Gesunde Führung ist also wichtig! Das belegen zahlreiche Studien und Statistiken. Durch Gesunde Führung können bei den Mitarbeitern:

  • das persönliche Stressempfinden reduziert werden
  • Fehlzeiten im Betrieb deutlich gesenkt werden
  • die Motivation der Mitarbeiter erhöht werden
  • die Leistungsstärke der Mitarbeiter erhalten bleiben

 




SANDRA KUHN-KRAINICK ist seit über 25 Jahren als Trainerin und Coach in Unternehmen tätig. 
Ihre Themenschwerpunkte sind:
  • Gesunde Führung
  • Stressbewältigung und
  • Veränderungskompetenz
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